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Am:       05.09.2017
Uhrzeit:   08:31:58
Rückführung
Literaturempfehlung
Thorwald Dethlefsen

Das Leben
nach dem Leben:

Gespräche mit Wiedergeborenen.
 
 

 

 

 

 

 

Die Altersregression:

Eines der wohl interessantesten und auch bedeutendsten Phänomene der Hypnose ist die Altersregression.
Eine hypnotisierte Person wird mittels Suggestion in ein beliebiges
Alter
, in eine beliebige Lebenszeit, die er schon durchlebt hat, versetzt. In diesem
Zustand zeigt sie dann, wenn nicht anders suggeriert, das Verhalten, das für dieses Alter bezeichnend war. (z.B. im derzeitigem Leben das Schriftbild durch niederschreiben des Namens im Alter des 1.Schuljahres, 2.Schuljahres , 3.Schuljahres usw.)

Erinnerungen, Gerüche, Gefühle, Geschmack, Geräusche und Bilder, alle nur erdenklichen Einzelheiten können aus dem Unterbewussten in diesen Zustand ganz präzise und deutlich abgerufen werden.

Die Reinkarnation (frühere Leben?):

Niemand kann beweisen, dass er schon einmal gelebt hat... das Gegenteil aber auch nicht!

Wer etwas Anderes behauptet ist schlichtweg ein Scharlatan.

Die Bezeichnung «Reinkarnation» bedeutet wörtlich «Wiederverkörperung». Nicht zu verwechseln mit «Wiedergeburt» im geistigen Sinne! Hinweise auf den Reinkarnationsgedanken sind tatsächlich auch in der Bibel zu finden (z.B. bei Matthäus 17, Vers 10-13, Jesus wurde gefragt: "Warum sagen die Schriftgelehrten, dass Elias zuerst kommen muss? Und Jesus antwortete: 'Elias ist schon gekommen und sie haben ihn nicht erkannt.' Da wussten sie, dass er von Johannes dem Täufer sprach.").

Karma bezeichnet im weiten Sinne das Naturgesetz von Ursache und Wirkung. Was bedeutet, dass jedwedes Handeln auch eine Wirkung nach sich zieht, zur Folge hat. Wobei einem auch klar sein muß, dass Nicht-Handeln nicht möglich ist. Selbst wenn man sich in eine Ecke setzt und nichts tut, ist dies schon eine Handlung. Nichts tun ist auch eine Handlung, eine Handlung durch Unterlassung.

Eine Rückführung hat das Ziel Informationen aus diesen Verkörperungen aufzuspühren, um eventuelle karmische Bziehungen zwischen diesen und der jetzigen Verkörperung aufzudecken. Sozusagen, die Ursache von Wirkungen welche im jetzigem Dasein durch früheres Handeln auftreten, zu finden.

Es ist meines Dafürhaltens dabei völlig unerheblich ob man an Wiederverkörperung glaubt oder nicht. Fest steht jedenfalls, dass in der Tiefe unseres Unbewußten Informationen innewohnen, welche mit Hilfe einer seriösen (nicht hellseherisch oder medial) Rückführung abgerufen werden können.

Es scheint so, dass neben dem von C.G. Jung benannten «kollektivem Unbewußten» noch ein weiteres Unbewußtes existieren muß, was Dr. phil. Baldur R. Ebertin als «Reinkarnations-Bewußtsein» bezeichnet.

B. R. Ebertin erklärt dies wie folgt:

Zitat Anfang

Wenn es Rückerinnerungen an frühere Inkarnationen geben soll, können diese nicht an Gedächtnis und Erinnerungsfähigkeit des Gehirn gebunden sein, das ja mit dem Tode abstirbt. Es muß also so etwas wie ein immaterielles Gedächtnis geben, in dem Erinnerungen an frühere Inkarnationen gespeichert werden. Arbeitshypothetisch würde das bedeuten, dass die Seele, wie immer sie erklärt werden soll, mit ihrem Ablösungsprozess vom sterbenden Körper das Gedächtnis an alles das, was jetzt und früher erlebt wurde, mitnimmt und dann in ein späteres Leben wieder mitbringt.

Wenn es so ist, dann muss es so etwas wie ein Reinkarnations-Bewusstsein geben, das dann jedoch nicht als eine Schicht wie das Bewusstsein und die verschiedenen Bereiche des Unbewussten zu verstehen ist, sondern es muss gleichsam alle Schichten des Bewusstseins und des Unbewussten durchdringen.
Nach bisherigen Erfahrungen der Reinkarnations-Therapeuten fließen in das gegenwärtige Leben nicht nur Erfahrungen, Erlebnisse, Ängste, Hoffnungen, Wünsche und Sehnsüchte, Vermeidungshaltungen zwischen unserer Geburt und dem gegenwärtigen Reifungsstand ein, sondern auch aus Zeiten, die vor der Geburt liegen. Wir zehren deshalb neben dem jetzt uns gegebenen Leben immer auch noch von dem, was aus mehreren früheren Inkarnationen und weiter zurückliegenden Zeiten noch wirksam ist.

Zitat Ende

Ich möchte nicht versäumen Ihnen ein Beispiel in verkürzter Form aus meiner Praxis zu schildern, welches sich tatsächlich so zugetragen hat.

  1. Beispiel 1
    Ein junger Mann den ich in eine frühere Verkörperung führte schilderte folgendes Erlebnis, welches wie in einem Kino vor seinem inneren Auge ablief.

    - Er war in dieser Inkarnation weder Cäsar noch Mozart! -

    zwinkerNein er war zu diesem Zeitpunkt ein Junge von gerade mal 14 Jahren. Wohl zu einer Zeit zu der man als Zahlungsmittel noch Edelsteine benutzte. Er stahl auf einem Basar einem Händler einen Beutel mit bunten Edelsteinen.

    Sämtliche Händler dieses Basars jagten ihn um ihn zu stellen. Seine Flucht endete in einem naheliegenden Gebirge, wo er durch einen unachtsamen Tritt auf einen Geröllhaufen abstürzte und auf dem Rücken liegen blieb, Ein Felsbrocken stürzte auf seinen Brustkorb und beendete dadurch sein Leben.

    Als die Rückführung beendet war, erzählte er mir, dass unmittelbar nach seiner Geburt sein Brustkorb (Rippen) opperiert werden musste, da dieser, mittig nach innen gewachsen war. Er zeigte mir die riesige OP-Narbe.

    Es scheint offenbar so zu sein, dass er den, durch den Felsen eingedrückten Brustkorb, in sein jetziges Leben mitgenommen hat.
    Das Phänomen, dass Menschen mit Narben oder ähnlichem geboren werden, deren Ursprünge offensichtlich im Zusammenhang mit früheren Inkarnatonen stehen könnten, ist übrigens sehr häufig anzutreffen.

Man kann in einer Rückführung tatsächlich vergangene Situationen wiedererleben.
Aus der Kindheit, manchmal sogar (Wirklichkeit oder „Traum im Traum“?) ein früheres Leben – oder aber auch mehrere.

Niemand kann jedoch unterscheiden, ob es sich um reale Erinnerungen, um ein Trugbild des Unterbewusstseins oder auch um eine Vermischung aus beiden. handelt.

Wenn sich während einer Rückführung  tatsächlich etwas zeigt, was man vorher erwartetet, sich erhofft und sich sogar eingeredet (Erwartungshaltung) hatte, handelt es sich in der Regel um eine Eigensuggestion, also eine künstliche gewollte Erinnerung, nicht aber um die Wirklichkeit.

Erinnerungen, die im normalen Leben vom Unterbewusstsein zurückgehalten werden, kommen auch in Hypnose nicht zum Vorschein, bzw. stellen sich in der Regel verzerrt dar.
Andererseits können sich verblüffende Erlebnisse darstellen, welche völlig absichtslos wichtige Lebensfragen (scheinbar) lösen helfen können.

Was  immer bei einer Rückführung in Erfahrung gebracht wird, hat aber in jedem Falle mit der betreffenden Person zu tun, da die Informationen aus dem Unbewussten über die verschiedenen Filter des Ratio in dessen Bewusstsein geraten.

Es ist eine reine Gesprächs- Reflexions- und Introspektionsbasis. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Man mag jetzt denken wie man will. Eigenartig und zum Nachdenken anregend sind solche präzisen Schilderungen von Klienten aber in jedem Fall.

Weitere Beispiele folgen, sofern ich die Erlaubnis der Klienten zur anonymisierten Veröffentlichung erhalte.

[nach oben]
 

neiiin net wirklich bis hier hin gescrollt?

copyright © H.Schiffmann 2008